Naturstein

Natursteinarten

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Die bekanntesten Natursteinarten zur Verschönerung der Außenanlagen

Die Gestaltung von Außenbereichen mit Naturstein hat eine jahrtausende alte Tradition. Befestigungen, Palisaden, Wege, Rabatten und mehr, der Fantasie des Gartenbesitzers sind hier keine Grenzen gesetzt. Je nach geplanter Nutzung verwendet man grob behauene oder geschnittene Steine, Platten oder Palisaden in den unterschiedlichen Arten. Der Bezug der Steine erfolgt optimalerweise über uns und gleichzeitig infomieren wir Sie über die geeigneten Verwendungsmöglichkeiten.

Basalt

Das vulkanische Gestein ist die am häufigsten auf der Erde vorkommende Gesteinsart und besteht in erster Linie aus Eisen- und Magnesiumsilikaten. Basalt hat eine meist feinkörnige und homogene Struktur. Die Färbung variiert zwischen Dunkelgrau und Schwarz. Die grobkörnigen Basaltgesteine zeigen noch Einschlüsse, die je nach enthaltenen Mineralien verschiedene Farben haben können. Basalt wird im Straßen- und Gleisbau verwendet, aber auch als Bodenbelag für Terrassen oder Gartenwege in Privatgärten. Durch seine Kratzfestigkeit und die Unempfindlichkeit gegen Säuren ist Basalt unkompliziert und leicht zu pflegen.

Quarz-Porphyr

Das Vulkangestein ist auch als Rhyolith bekannt und wird häufig als Schotter oder Split verwendet. Das harte Gestein eignet sich ebenfalls sehr gut für die Pflasterung. Für Gartenanlagen findet der Quarz-Porphyr Einsatz als Rabattenstein, Bodenbeläge oder Wegeinfassungen. Die Beständigkeit gegen äußere Einflüsse sowie die Frostbeständigkeit machen Quarz-Porphyr zu einem langlebigen Gestaltungselement im Garten.

Marmor

Der Hauptbestandteil von Marmor ist Calcit. Kommt Marmor in seiner seltenen Reinform vor, ist er komplett weiß, die Farbvarianten werden durch eingeschlossene Metalloxide erzeugt. Marmor gibt es in allen Farbtönen zwischen Weiß und Schwarz. Hauptlieferant ist Italien. Ein großer Vorteil von Marmor ist seine leichte Bearbeitbarkeit, die durch die geringe Härte des Materials entsteht. Allerdings ist der säureempfindliche Marmor dadurch nur bedingt im Außenbereich einsetzbar.

Grauwacke

Der Begriff Grauwacke stammt aus dem Harz und bezeichnet Sandsteine mit Anteilen von Fremdgestein wie zum Beispiel Quarzit, Phyllit oder Tonschiefer. Die Farbe variiert je nachdem von mittelgrau bis hellocker, mitunter sieht man auch grüne Varianten. Das Sedimentgestein wird hauptsächlich im Gleisbau verwendet. Dort wird Grauwackeschotter zur Befestigung der Obertrassen genutzt. Weiterhin wird die Grauwacke als Pflasterstein eingesetzt. Im Gartenbau kann die Grauwacke als Bodenbelag oder für die Befestigung von Wegen oder Hängen benutzt werden.

Granit

Granit ist ein Erstarrungsgestein, das zu den härtesten und beständigsten Gesteinsarten überhaupt gehört. Die hohe Stabilität und die vielen Farbvarianten machen Granit vielseitig einsetzbar. Immer gleich ist die kristalline Struktur, die von mittel- bis grobkörnig reicht. Im Außenbereich verbaut, halten Granitbeläge durch die hohe Abrieb- und Wetterfestigkeit des Materials über mehrere Generationen. Neben der großen Bedeutung für das Bau- und Straßenwesen lässt sich Granit im Garten für die Gestaltung von Wegen, Plätzen und Terrassen, aber auch für Brunnen, Skulpturen oder Rabattensteine einsetzen.

Sandstein

Sandstein besteht aus Sandkörnern, die durch Calcit, Eisenoxide oder Tonminerale miteinander verkittet sind. Das Gestein kommt auf allen Kontinenten vor und wird für Bauwerke und zur Gestaltung verwendet. Auch als Pflastermaterial und für Terrassen- oder Wegebeläge eignet sich das weiche Gestein. Zu beachten ist allerdings die je nach Sorte eingeschränkte Frostbeständigkeit und die fehlende Beständigkeit gegen Tausalze.

Travertin

Der Kalkstein, der je nach Zusammensetzung unterschiedliche Grade von Porosität aufweist, ist ein sogenannter Quellkalk. Diese Gesteine entstehen durch Ausfällung aus Süßwasserquelen und zeichnen sich durch einen hellen Farbton aus, der zwischen gelb und braun variiert. Im Handel ist Travertin offenporig oder gespachtelt erhältlich. Einsatzgebiete im Außenbereich sind zum Beispiel Skulpturen, aber auch als Mauerstein, als Terrassenplatte oder Gartenbänke. Durch die Färbung entsteht eine mediterrane bzw. antike Atmosphäre.

Neben den genannten gibt es noch viele weitere Natursteinarten, die im Außenbereich eingesetzt werden können. Wichtig bei der Auswahl sind die Beachtung der geplanten Verwendung und der persönliche Geschmack. Eine fachgerechte Beratung sollte vor jeder Gartengestaltung mit Natursteinen erfolgen.



 

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