Naturstein

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Terrasse im Garten, Balkon mit Naturstein gestalten

Wer ein eigenes Haus mit Garten hat, der ist meist auch in der glücklichen Lage, eine eigene Terrasse im Außenbereich gestalten zu können. Sie dient als Aufenthaltsort und erweitertes Wohnzimmer im Sommer und kann – je nach Gestaltung – auch ein Blickpunkt und eine Aufwertung des Gartens sein. Besonders ästhetisch passen sich Terrassen mit Naturstein-Belag ein, verbinden sie doch die Natur mit dem Gebäude und schaffen so einen Übergang von innen nach außen.

Besonders reizvoll sind Terrassen, für die gebrauchte Natursteine verwendet werden. Man sieht es dem Stein an, dass er bereits vielfach benutzt und begangen wurde und trotzdem wirkt er zuverlässig und ist bei fachgerechter Verlegung noch jahrzehntelang nutzbar. Wer gebrauchte Steine verwendet, aber die Gebrauchsspuren verdecken will, der kann die Natursteine einfach drehen und eine unbenutzte Seite als neue Kopfseite verwenden. Für Naturstein-Terrassen werden in der Regel Steinplatten verwendet. Bei der Verlegung ergeben sich weniger Fugen und die Oberfläche wird ebener – wichtig für die stabile Aufstellung der Gartenmöbel und auch für die Säuberung der Fläche.

Terrasse

Bei der Verlegung von Natursteinplatten für Terrassen gelten die gleichen Grundsätze wie für Pflasterarbeiten. Eine sorgfältige ausgeführte Bettung dient als Lagerfläche für die Platten. Gerade bei Terrassen ist auch eine Verlegung in Beton zu überlegen, da dies die Naturstein-Terrasse stabilisiert und verhindert, dass Gras zwischen den Fugen durchwächst. Viele Natursteinarten sind für die Verlegung als Terrassenplatte geeignet. Je nachdem, welche Atmosphäre die Terrasse verbreiten soll wählt man Travertin für ein antik-mediterranes Flair, Granit für Eleganz, Porphyr für die rustikale Optik oder sogar Marmor als Zeichen für Luxus. Bei Marmor ist allerdings zu bedenken, dass dieser säureempfindlich ist. Wird etwas auf der Natursteinterrasse verschüttet, kann das unschöne Verfärbungen geben. Auch Sandstein eignet sich weniger, da das Gestein sehr weich ist. Wer eine ganz besondere Optik für die Terrasse will, der kann die Materialien mischen. Auch unterschiedliche Plattengrößen oder die Einarbeitung von Ornamenten in die Naturstein-Fläche können optisch sehr attraktiv sein.

Bei der Anlage der Naturstein-Terrasse sollte frühzeitig – am besten schon in der Planungsphase - über die Entwässerung nachgedacht werden. Die einfachstes Methode ist ein natürliches Gefälle von etwa einem 1% in Richtung des Gartens. Von dort kann das Wasser über eine Rinne abgeführt werden. Sollte dies nicht möglich sein, dann bietet sich eine innenliegende Linienentwässerung an. In jedem Fall muss die Entwässerung der Naturstein-Terrasse ebenso sorgfältig verlegt werden wie die Platten. Grenzt eine Naturstein-Terrasse direkt ans Haus, so sollte sie immer mit einer Fuge vom Gebäude getrennt werden, damit es nicht zu Setzungsschäden und Rissen kommt. Je nach Gewicht des Terrassenaufbaus kann die Terrasse durch die Setzung noch etwas absacken. Dies muss bereits bei der Höhenfestlegung der Naturstein-Terrasse berücksichtigt werden.

Mit einer Naturstein-Terrasse aus Natursteinplatten, die vom Fachbetrieb sorgfältig errichtet wird, schafft man sich einen Wohnraum mitten im Garten und Balkon, der viele Jahre hält.